Pädagogischer Ansatz
Inklusive Bildung stellt sicher, dass jedes Kind, unabhängig von seinen Fähigkeiten, seiner Herkunft oder seinen Lernbedürfnissen, aktiv am Lernprozess teilnehmen kann. Dies entspricht den Prinzipien der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), die das Recht auf inklusive Bildung für alle betont.
Inklusive Bildung
Inklusive Bildung muss daher so umgesetzt werden, dass alle Schülerinnen und Schüler teilhaben können. Zu diesem Zweck wurde das Spiel intensiv in europäischen Klassenzimmern getestet, um Herausforderungen zu identifizieren und sein Design zu optimieren. Dennoch weist diese Art von Print-and-Play-Spielen für Gruppen auch Einschränkungen auf, wie beispielsweise die Abhängigkeit vom Lesen, die kognitiven Anforderungen beim Verständnis komplexer Konzepte, die geringere Haltbarkeit und die eingeschränkte Verfügbarkeit von physischen Materialien, der Mangel an Audio- oder digitaler Interaktivität, Zeitbeschränkungen und Gruppendynamiken, die eine uneingeschränkte Teilnahme behindern können. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, können Lehrkräfte verschiedene Ansätze zur Förderung der Inklusion nutzen. Beispielsweise ermöglichen sowohl das UN-4-A-Rahmenwerk als auch das Universelle Design für das Lernen (UDL) theoriebasierte und praxisorientierte Bildungsansätze, die die Teilhabe jedes Kindes fördern, indem sie dessen individuelle Fähigkeiten und Lernbedürfnisse berücksichtigen.
Kriterien für innovative Aktivitäten
Wir haben drei Kriterien für innovative Aktivitäten im Bereich globale Bürgerschaft und nachhaltige Entwicklung definiert:
Aktiv: Unser Ansatz ist spielerisch und spielerisch und zielt auf aktives Engagement und Teilhabe ab. Er basiert auf Forschungsergebnissen, die zeigen, dass Lernende durch künstlerische und sinnliche Aktivitäten – und nicht durch reines kognitives Wissen – für die Herausforderungen der Nachhaltigkeit sensibilisiert werden. Beispiele hierfür sind Recyclingprojekte, Gartenarbeit im lokalen Umfeld, die Integration der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) in den Schulalltag, Müllsammelaktionen oder Wanderungen in der Natur.
Transformativ: Transformative Bildung kann als ganzheitlicher als traditionelle Bildung verstanden werden, da sie Aktivitäten für Kopf, Herz und Hand integriert. So werden abstrakte Ideen mit Themen aus dem realen Leben verknüpft, zu denen Kinder eine starke emotionale Verbindung haben, und diese auf vielfältige Weise sinnlich erfahrbar gemacht. Aktivitäten wie Zeichnen, Malen, Tischlern, Plakate gestalten, Modellbau, Theater usw. können Lernerfahrungen umfassender, einprägsamer und bedeutungsvoller machen. Solche Erfahrungen können Kinder dazu befähigen, in ihrem lokalen Umfeld positive Veränderungen anzustoßen und so einen breiteren Wandel zu bewirken.
Kollektiv: Wir möchten inklusive Bildung gestalten, damit jedes Kind, unabhängig von seinen Fähigkeiten, seiner Herkunft oder seinen Lernbedürfnissen, aktiv an Lernaktivitäten teilnehmen kann. Deshalb haben wir partizipative und gesellige Elemente in die Spiele integriert, um gemeinschaftliches Problemlösen und Zusammenhalt zu fördern. Die Spiele sind nicht wettbewerbsorientiert, sondern basieren auf Zusammenarbeit und der Kombination verschiedener Fähigkeiten.
Anhand dieser drei Kriterien für innovative Bildung haben wir die Spiele mit einem 5-Sterne-System bewertet. Dies bedeutet: 0–1 Sterne für aktive, 0–2 für transformative und 0–2 für kollektive Eigenschaften. Ein Spiel, das alle diese Eigenschaften vereint, erhält die Höchstpunktzahl von 5 Sternen.